Institut für angewandte Hypnose

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Zielgruppen

Beruflich und persönlich weiterkommen

Unsere Ausbildung ist für Neueinsteiger ebenso geeignet wie für Fortgeschrittene und Experten, die sich in speziellen Fachbereichen der Hypnosetherapie fortbilden möchten. Das IFAH bietet eine fundierte und praxisnahe Ausbildung mit medizinisch-therapeutischem Hintergrund, die Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten und Heilpraktikern die Kompetenz vermittelt, professionelle Hypnose bzw. Hypnosetherapien verantwortungsvoll im Rahmen ihrer alltäglichen beruflichen Tätigkeit im Umgang mit Patienten und Klienten anzuwenden.

Ärzte

Die Hypnotherapie kann in beinahe jeder medizinischen Fachrichtung bestehende Behandlungsmethoden auf wertvolle Weise ergänzen und erweitern.

Als praktizierender Arzt bekommen Sie eine schnell erlernbare und wertvolle Methode an die Hand, psychische Komponenten vieler körperlicher Erkrankungen einfacher erkennen und damit besser verstehen und effizienter behandeln zu können.

Hypnose eignet sich im Praxisalltag sowohl zur Anästhesie und Analgesie als auch zum Abbau von spezifischen Ängsten vor einer ärztlichen Untersuchung oder Behandlung. Für Ihre Patienten eröffnen sich damit entspannte und schmerzfreie Optionen, die nicht nur Ihre Praxis attraktiver, sondern auch für Sie und Ihre Mitarbeiter den Alltag angenehmer machen.

Hypnosetherapie stärkt zudem Selbstheilungs- und Selbstorganisationskräfte des Patienten. Das reduziert vielfach die Behandlungsdauer und den Stress auf beiden Seiten.
Medikamentöse Wirkungen können verstärkt und damit Dosierungen bestenfalls reduziert werden. Wirkungsvoller therapieren und weniger Nebenwirkungen  generieren – ein Aspekt, der zu höherer Patientenzufriedenheit führt und vermehrt Selbstzahler motiviert.

Nicht zuletzt lässt sich Hypnose auch für die persönliche Entwicklung nutzen. Sie ist ausgesprochen faszinierend und spannend. In diesem Sinne bereichert sie berufliche und private Visionen gleichermaßen.

Zahnärzte

Ein beachtlicher Teil der Bevölkerung (ca. jeder fünfte Patient) leidet unter ausgeprägter Angst vor Zahnarztbehandlungen. Diese führt sowohl bei den Betroffenen als auch beim behandelten Arzt zu einer enormen Belastung, die sich schnell zu einem Teufelskreis entwickeln kann. Denn die Anspannung des Patienten überträgt sich unbewusst auch auf Arzt und Mitarbeiter, was wiederum beim Patienten spürbar wird und zu noch mehr Unsicherheit führt.

Mittels Hypnose-Techniken in der Zahnarztpraxis können Sie sich eine neue Zielgruppe erschließen, da Hypnose Sie dazu befähigt, diesen Menschen zu helfen und ihre Angst wirkungsvoll abzubauen. Ihre Patienten sind während der Zahnbehandlung vollkommen entspannt und fühlen sich danach frisch und erholt.

Der Zustand der Trance hilft ebenso dabei, den Würgereiz zu reduzieren oder sogar ganz zu beseitigen. Das erleichtert zum einen die Arbeit für Arzt und Helfer, und lässt zum anderen den Patienten eine neue, positive Erfahrung machen, indem er den Zahnarztbesuch als entspannt und schmerzfrei erlebt

Bei Kindern ist Hypnose eine wertvolle Methode, Ängsten vorzubeugen und frühzeitig ein gutes Vertrauensverhältnis zum Zahnarzt aufzubauen.

Auch Menschen mit Angst vor Injektionen oder einer Unverträglichkeit des verwendeten Anästhetikums können in Trance mühelos behandelt werden. Bei operativen Eingriffen dient Hypnose der Analgesie und Anästhesie. In den meisten Fällen kann durch Hypnose die Dosis des Anästhetikums deutlich verringert werden oder nicht selten sogar ganz auf ein Anästhetikum verzichtet werden. Zusätzlich können durch den geringeren Einsatz von Anästhetika und Schmerzmittel Blutungen reduziert und die Wundheilung gefördert werden.

Mit der Hypno-Psychotherapie können Sie Ihren Patienten auch bei Bruxismus und Myoarthropathie eine effiziente Behandlungsmethode anbieten.

Bei  der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten und der Vielzahl an Vorteilen wundert es also nicht, dass diese Therapieform zunehmend Einzug in Zahnarztpraxen findet und dort aktiv von Patienten nachgefragt wird – ein Schritt, der sich für Praxis und Patienten gleichermaßen lohnt.

Psychotherapeuten

Sofern Sie bereits als Psychotherapeut tätig sind, bietet Ihnen die Hypnoseausbildung eine wertvolle Erweiterung Ihres Behandlungsspektrums. Sie können Hypnosetherapie eigenständig anwenden oder diese in andere Verfahren integrieren, um zu nachhaltigeren Behandlungserfolgen zu verhelfen.

Hypnosetherapie zählt zu den Kurzzeittherapien mit einer Dauer von bis zu 25 Stunden. Sie kann bei zahlreichen psychischen und psychosomatischen Krankheitsbildern eingesetzt werden.

So lassen sich mit Hilfe von Hypnosetherapie zum Beispiel Angststörungen, Depressionen, psychosomatische Beschwerden, Stress und Burnout, Schmerzen, Schlafstörungen und Traumata effektiv und schonend behandeln.

Viele Vorteile der Hypnosetherapie ergeben sich daraus, dass Sie als Therapeut Ihren Patienten den Zugang zu unbewussten Inhalten ermöglichen und diese gezielt durch selbstorganisatorische Heilungsprozesse verändern können – ein Weg, der Sie und Ihre Patienten schnell und wirksam mit Ihrer Therapie weiterbringt.

Ihr Klient macht anstelle von rationalen Einsichten allem voran emotionale Erfahrungen, was erfahrungsgemäß – und durch Studien nachgewiesen – zu stabileren Veränderungsprozessen führt. Selbst verdrängte traumatische Erlebnisse werden wieder zugänglich und dadurch im psychischen System integrierbar.

Die Hypnosetherapie ist keine Methode mit festgelegtem Ablauf, sondern passt sich jedem Menschen an. Das macht die Therapie nicht nur besonders kreativ, sondern auch ausgesprochen konstruktiv im Aufbau Ihrer therapeutischen Beziehung.

Heilpraktiker

Bei ganzheitlicher Betrachtung ist die Psyche des Menschen grundsätzlich an der Entstehung vieler Krankheiten beteiligt oder von ihr betroffen. Mit Hilfe von hypnotischer Kommunikation mit dem Unbewussten können Ursachen und Auslöser der Krankheit leicht und sicher erkannt werden. Damit haben Sie als Heilpraktiker die Möglichkeit, das Problem konkret zu identifizieren und eine Heilung ohne Gefahr einer Symptomverschiebung im Sinne der Selbstorganisation anzustoßen.

Darunter fallen zum Beispiel Behandlungen von Erkrankungen im psychischen und psychosomatischen Bereich, wie etwa Ängste, Phobien, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Schmerzen oder Schlafstörungen.

Mit Hypnosetherapie unterstützten Sie Ihre Klienten aber auch effektiv bei angestrebten Verhaltensänderungen wie Gewichtsreduktion oder Raucherentwöhnung.